Antwort auf: BWL-Prof. Evi Hartmann: “Die kriegen ihren Arsch nicht hoch.”

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Liebe Frau Schmidt,
danke dafür, dass Sie sich die Zeit genommen haben, auf meinen Unternehmerbrief “Der*5*Minuten*Hospitality* Experte” zu antworten.
Häufig folgt einer Gegenrede ein “Das hab ich so nicht gemeint – Entschuldigung etc.”
Das haben Sie sicher von mir nicht erwartet und es wird auch nie passieren. Bin im Geiste eher ein Lutheraner: “Hier stehe ich, ich kann nicht anders.”

Was man(che) über die Jugend so sagen, passt gut zu meiner Jugendzeit. Will nichts verraten, nur so viel: “Nichts Menschliches ist mir fremd. Brav sein ´s die Kids von heute…”

Als Vater von drei (eigenen) Kindern, 43, 39 und 14, selbständiger Unternehmer mit 50 Jahren Hotelerfahrung auf drei Kontinenten in 19 Städten – and still going strong – glaube ich fest an eine weiterhin gute Zukunft unseres Landes, gerade weil unsere Kinder und Jugendlichen “gut geschliffene” Speerspitzen in die Zukunft sind.
Die ersten sieben prägenden Jahre haben wir als Eltern unser Bestes zur Entwicklung beigetragen. Nennen Sie es Erziehung plus Herzensbildung. Wenn dann die Pubertät das Kind zum Erwachsenen macht, sind Schule und Umfeld prägender als das Elternhaus, aus dem die meisten Kids dennoch ein Leben “Honig saugen” werden. Wie wir schon zuvor… Was sage ich da, das ist uns doch allen bekannt, oder? Will sagen: Glaube 100-Pro an die Jugend.
Eine Klage über “die Jugend” steht ja auch in keiner Zeile meines Artikels.

Interessant ist dennoch, dass Sie Ihren Kommentar als Jugendkritik sehen und gar nicht auf den eigentlichen Kern meines Artikels eingehen, denn da geht es darum, in einer sich evolutionär rasant entwickelnden Zeit, tatkräftig und klug, ohne ideologische Schranken im Kopf, die Zukunft für alle Generationen so zu gestalten, dass Deutschland und so jeder von uns, in dieser globalen Welt eine führende Rolle beibehält und zum Teil zurückerobern sollte.

Frau Hartmann und auch – wortstark in seinen letzten Tagen – Kanzler Dr. Helmut Kohl, beklagte die vielen vermeintlich arrivierten Menschen, die sich völlig überschätzen, die von Hartmann genannten Sub-Eliten, ohne Guts, ohne Drive, ohne Wille zur Höchstleistung, mit einer billigen Hängematte-Mentalität und wie Dr. Kohl schon sagte, ohne Rückgrat und ohne Arsch in der Hose. Vielleicht bekommt diese Spezi ihn deswegen nicht hoch, den A….
Unter gleichgesinnten Männern würde man sagen: No balls.

Viel Spaß beim Lesen des ganzen Artikels im Link und auf eine gute Zukunft für Sie persönlich.
Herzlich, Ihr Winfried D. E. Völcker http://www.voelcker-hospitality.de